Point-of-Care-Diagnostik

Diagnostische Konzepte in die klinische Realität bringen

Point-of-Care (PoC)-Diagnosegeräte werden in unmittelbarer Nähe des Patienten oder Endverbrauchers eingesetzt und müssen unter realen Bedingungen zuverlässige Ergebnisse liefern. Diese Geräte werden außerhalb kontrollierter Laborumgebungen eingesetzt, oft von nicht spezialisierten Anwendern, und unterliegen dennoch strengen gesetzlichen und leistungsbezogenen Anforderungen.

Bei 2M Engineering wenden wir unseren End-to-End-Produktverantwortungsansatz auf PoC-Diagnosen an, bei denen Genauigkeit, Robustheit, Konformität und Produktionsbereitschaft entscheidend für den Erfolg sind.

Thrombozytenzähler Point of Care Gerät

Die Herausforderung der Point-of-Care-Diagnostik

Bei der Entwicklung von PoC-Diagnosegeräten geht es um mehr als die Umsetzung eines Messprinzips in Hardware. Typische Herausforderungen sind:

  • Erreichen klinisch relevanter Genauigkeit außerhalb von Laborbedingungen
  • Integration von Sensorik, Optik, Elektronik, Software und Benutzerfreundlichkeit in einem einzigen kohärenten System
  • Festlegung und Verwaltung des regulatorischen Weges (CE-IVD, MDR) in einem frühen Stadium der Entwicklung
  • Gewährleistung der Wiederholbarkeit, Robustheit und Herstellbarkeit im großen Maßstab
  • Verhinderung von Umgestaltungen in einem späten Stadium aufgrund von Validierungs- oder Zertifizierungsproblemen

Diese Herausforderungen erfordern einen integrierten Ansatz, bei dem technische, rechtliche und produktionstechnische Aspekte von Anfang an berücksichtigt werden.

Unsere Rolle in der Point-of-Care-Entwicklung

2M Engineering übernimmt die Verantwortung für den gesamten Entwicklungsprozess von PoC-Diagnosegeräten. Wir arbeiten eng mit unseren Partnern zusammen, um diagnostische Konzepte in praktische, zertifizierte und produktionsreife Produkte umzusetzen.

Unsere Rolle umfasst in der Regel:

  • Umsetzung von klinischen oder anwendungsbezogenen Anforderungen in Architekturen auf Systemebene
  • Auswahl und Validierung geeigneter sensorischer und photonischer Messprinzipien
  • Entwurf und Integration von Elektronik, eingebetteter Software und Algorithmen
  • Planung und Durchführung von Verifikations- und Validierungsaktivitäten
  • Begleitung und Unterstützung des Zertifizierungsweges
  • Vorbereitung von Produkten für die Industrialisierung und kontrollierte Produktion

Indem wir diese Aktivitäten in einen kohärenten Ablauf integrieren, verringern wir technische und regulatorische Risiken und ermöglichen einen vorhersehbaren Weg zur Marktreife.

Entwickelt für regulierte Umgebungen

Point-of-Care-Diagnostika arbeiten in einem regulierten medizinischen Umfeld, in dem die Einhaltung von Vorschriften nicht verhandelbar ist. Unser Entwicklungsansatz ist so strukturiert, dass er die behördliche Zulassung und die langfristige Produktleistung unterstützt.

2M hat Erfahrung in der Arbeit mit medizinischen Regelwerken und integriert die Zertifizierungsanforderungen in den Entwicklungsprozess, anstatt sie als separate Aktivität in einem späten Stadium zu behandeln. Dies trägt dazu bei, Verzögerungen, Nacharbeiten und Unsicherheiten bei der klinischen Validierung und Markteinführung zu vermeiden.

Vom Konzept zum zertifizierten Produkt

Bei allen PoC-Diagnoseprojekten bleibt unser Schwerpunkt gleich:

um reale diagnostische Probleme in praktische technische Lösungen umzusetzen und die Verantwortung für die Bereitstellung von Produkten zu übernehmen, die in der klinischen Praxis zuverlässig funktionieren.

Je nach Projekt kann dies frühe Durchführbarkeitsarbeiten, die vollständige Systementwicklung, die Unterstützung bei der Zertifizierung und die Vorbereitung auf eine skalierbare Produktion umfassen.

Relevante Plattformen und Projektbeispiele

Im Bereich der Point-of-Care-Diagnostik hat 2M eine Reihe von Diagnosegeräten und Technologieplattformen entwickelt und realisiert, darunter photonische und sensorbasierte Lösungen für die Biomarker- und Zellanalyse.

Beispiele hierfür sind:

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